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Weltnachrichten 

Deutschlandfunk-Nachrichten aus aller Welt

Handwerk begrüßt Energiekonzept der Bundesregierung
(Deutschlandfunk) Das deutsche Handwerk hat das geplante Energiekonzept der Bundesregierung gelobt. Damit sei eine langfristig orientierte Gesamtstrategie formuliert worden, sagte der Generalsekretär des Zentralverbands, Schwannecke, dem Berliner "Tagesspiegel". Es sei richtig, der Sanierung des Gebäudebestands, den erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz eine Schlüsselrolle zukommen zu lassen. Bundesumweltminister Röttgen wies die Kritik der Stadtwerke am Atomkompromiss der Regierung zurück. Die Stadtwerke seien als mittelständische Wettbewerber gut aufgestellt, sagte der CDU-Politiker in Köln. - Die kommunalen Unternehmen sehen ihre Investitionen in erneuerbare Energien wegen der geplanten längeren Laufzeiten für Atomkraftwerke gefährdet.

DIW: Deutschland braucht jedes Jahr 500.000 Einwanderer
(Deutschlandfunk) Deutschland braucht nach Ansicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung eine deutlich offensivere Einwanderungspolitik. Angesichts der Überalterung der Gesellschaft würden dringend Arbeitskräfte und Zuwanderer aus dem Ausland benötigt - und zwar mindestens 500.000 Menschen pro Jahr, sagte DIW- Präsident Zimmermann dem "Hamburger Abendblatt". Ab 2015 verliere die deutsche Wirtschaft jedes Jahr etwa 250.000 Mitarbeiter. Ohne Zuwanderung werde der Wohlstand sinken, meinte Zimmermann.

Kabinett befasst sich mit Integrationspolitik und Stipendiengesetz
(Deutschlandfunk) Das Bundeskabinett befasst sich heute mit dem Thema Integration. Dazu wird über ein bundesweites Programm beraten, dass die bestehenden Angebote verbessern soll. Nach Informationen der Zeitung "Die Welt" ist unter anderem geplant, mehr Lehrer mit Migrationshintergrund an deutschen Schulen einzusetzen.Die Ministerrunde beschäftigt sich außerdem noch einmal mit dem Stipendiengesetz für leistungsstarke Studenten. Der Bundesrat hatte dem Vorhaben nur unter der Voraussetzung zugestimmt, dass der Bund den vollen staatlichen Anteil von 50 Prozent übernimmt. Ab dem nächsten Jahr können Stipendien in Höhe von jeweils rund 300 Euro vergeben werden, unabhängig vom Einkommen der Eltern.

Bundespräsident reist in die Schweiz
(Deutschlandfunk) Bundespräsident Wulff reist heute zu einem zweitägigen Staatsbesuch in die Schweiz. Der Staatsbesuch war noch von Wulffs Vorgänger Köhler vereinbart worden. Deutschland und die Schweiz haben traditionell freundschaftliche Beziehungen. Sie sind seit einiger Zeit wegen des Streits im Umgang mit Steuerflüchtlingen aus Deutschland getrübt.

Zapatero nennt ETA-Erklärung zur Waffenruhe wertlos
(Deutschlandfunk) Der spanische Ministerpräsident Zapatero hat die angekündigte Waffenruhe der baskischen Separatistenorganisation ETA als wertlos bezeichnet. In Madrid sagte er, die ETA habe keine dauerhafte Entwaffnung zugesagt und damit alle demokratischen Kräfte enttäuscht. In der Vergangenheit habe die Untergrundorganisation zudem mehrfach Waffenruhen gebrochen. - ETA-Mitglieder hatten am Sonntag in einem Video angekündigt, keine Anschläge mehr zu verüben.

Neun PKK-Kämpfer bei Militäroperation getötet
(Deutschlandfunk) Im Südosten der Türkei hat die Armee neun Kämpfer der Arbeiterpartei Kurdistans PKK getötet. Zu der Schießerei kam es an der Grenze zum Iran und Irak. Dort starteten türkische Soldaten am Sonntag neue Militäroperationen, nachdem die PKK einen Armeeposten in der Region mit Raketen beschossen hatte.

EM-Qualifikation: Deutschland schlägt Aserbaidschan 6:1
(Deutschlandfunk) In einem Qualifikationsspiel zur Fußball-Europameisterschaft hat Deutschland gegen Aserbaidschan mit 6:1 gewonnen. Die Treffer für das Team von Trainer Löw erzielten zweimal Klose, Westermann, Podolski, Badstuber sowie Sadigov per Eigentor. In den anderen Begegnungen der Gruppe A schlug die Türkei Belgien mit 3:2, Österreich besiegte Kasachstan mit 2:0.

Wetter: In der Nacht stark bewölkt und zeitweilig Regen, 14 bis 8 Grad
(Deutschlandfunk) Das Wetter: In der Nacht stark bewölkt und zeitweilig Regen, nur im Nordosten anfangs noch aufgelockert, später auch dort regnerisch. Abkühlung auf 8 bis 14 Grad. Am Tage überwiegend stark bewölkt bis bedeckt, im Süden und Westen Regen. 15 bis 23 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag weiter regnerisch bei 12 bis 21 Grad. Der Seewetterdienst Hamburg teilt mit: Deutsche Nord- und Ostseeküste: Ost bis Südost 6 bis 7, Böen 8.